logoDas Teleskop


Standardmäßig verwende ich ein Schmidt-Cassegrain-System, das zu den Klassikern der Amateurteleskope zählt: Das C14 von Celestron.

3910 mm Nenn-Brennweite (die exakte Brennweite ist abhängig von der verwendeten Fokuslage), 14"-Öffnung.


Zum C14 ist nicht viel zu sagen. Es gibt ausreichend websites, welche das Teleskop beschreiben und über Erfahrungen damit berichten.

Noch einige Details:

  • Das Teleskop verfügt über spezielle stabile Stahlwangen, die es vorne und hinten über den halben Umfang umgreifen. Sie sind auf die Schwalbenschwanzplatte geschraubt. Dadurch hat das C14 eine erhöhte Steifigkeit.
  • Die Öffnung wird mit einem improvisierten Heizwiderstandsdraht über das 12 V-Netzgerät mit ca. 30 W Leistung erwärmt. Dadurch wird Tau weitgehend vermieden. Diese Einrichtung ist nicht optimal (zu hohe Leistung und dadurch im Winter etwas verschlechtertes Seeing). Aber sie funktioniert. Irgendwann werde ich eine Taukappe darauf setzen, die einen günstigeren Wärmeeinstrahlungswinkel erzeugt und damit die Leistung auf 10 bis 15 W verringern lässt.
In der Aufnahme ist sehr schön der Tangentialarm der Montierung und ihr Antrieb über eine Gewindespindel und Schrittmotor mit 150:1-Getriebe erkennbar. Der Tangentialarm verhindert zwar, dass die Montierung go to fähig ist, aber das ist für mich nicht wichtig. Ich suche meine Objekte immer noch mit dem Sucher am Himmel und übertrage sie mehrstufig auf den 40 um-Spalt des Spektrographen. Ein zu hoher Automatisierungsgrad würde mich meiner "Arbeit" entfremden. Ich versuche immer, den Spagat zwischen Perfektion und Improvisation weit offen zu halten.

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