logoMein Einstieg in die Spektroskopie


begann Ende 2004 mit der Planung und dem Bau eines
klassischen Gitterspektrographen.

Einen umfangreichen Bericht (4 MB) über das erste Halbjahr meiner Bemühungen finden Sie unter Dokumentation. Darin viele Tipps und Tricks für Kollimierung und Test von Spektrographen, das Ausmessen der realen Dispersion und eine Menge Beispielspektren.

Ein Bericht in kurzer Form anbei.  

Und eine Präsentation anläßlich eines Vortrags auf der Jahrestagung der Fachgruppe Spektroskopie der VdS im Mai 2006 in Sonneberg finden Sie hier. Ebenfalls mit weiteren zusätzlichen Details.

Das Gehäuse meines ersten selbstkonstruierten Spektrographen bestand aus einem kleinen Holzstall für Hamster und sonstige Nagetiere (deshalb nannte ich den Spektrographen "die Mäusevilla"), wie sie in Tierhandlungen für ca. 15 Euro verkauft werden. Auch die verwendeten 120 mm-Fotoobjektive (Kollimator und Objektiv) wurden kostengünstig für insgesamt etwa 20 Euro ersteigert. Der kleine blaue Sucher ist ebenfalls für wenig Geld zu bekommen. Das teuerste Teil war das 25x25 mm²-Gitter mit 1200 Linien/mm für etwa 70 Euro. Die Kosten beliefen sich (ohne CCD-Kamera) auf rund 150 Euro.

Die CCD-Kamera war eine gebrauchte wassergekühlte Audine mit einem KAF 401E CCD-Chip.

Der Einbau des Suchers in 90° zur Kollimatorachse war meine beste Idee. Bei 45°-Stellung fiel das vom Gitter reflektierte Licht ("nullte Ordnung") in den Sucher, so dass ich einen großen Ausschnitt des Himmels sah. So konnte ich meinen Objektstern suchen, identifizieren und in die Bildfeldmitte setzen. Nach geringer Drehung des Gitters hatte ich dann das Spektrum des Objektsterns auf der CCD. Eine sehr praktische Einrichtung um sicherzustellen, dass der richtige Stern spektroskopiert wird.

Das Bild links zeigt einen aufregenden Augenblick Anfang 2005: firstlight am Stern. Allerdings musste ich in dieser Nacht lernen, dass spektroskopieren nicht so einfach ist.

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